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Autor
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Thema: Beschränkungen für Vergabe offene Turniere (Gelesen 2642 mal)
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Jan K.
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Bin nach ein paar Jahren Pause seit kurzem wieder hier und muss sagen: Hier ist es ja ziemlich ruhig geworden. Naja, vielleicht kann ich ja trotzdem eine kleine Diskussion zu einem Thema starten, das (nach einer kurzen Suche) im Forum noch nicht aufgekommen ist: Ich habe eben gelesen, dass die Anzahl der Turniere pro Monat beschränkt worden ist. Dazu folgender Text aus den Vergaberichtlinien für Turniere (siehe Downloadbereich): Ab dem 15.11.2008 werden pro Monat je Startklasse nur noch 2 Turniere im Bereich des TNW genehmigt Die Blockbildung ist hierbei zu berücksichtigen. Bereits genehmigte Turniere sind hiervon nicht betroffen. Diese Regelung gilt für alle Startklassen und Altersgruppen. In Monaten in denen eine Großturnier innerhalb des TNW stattfindet ( SA/SO mit den gleichen Klassen) kann zusätzlich ein weiteres Turnier der jeweiligen Startklasse genehmigt werden. In Monaten in denen zwei Großturniere stattfinden kann kein weiteres Turnier der betreffende Startklasse genehmigt werden. Der Beauftragte für den Wettkampfkalender soll auf eine gleichmäßige Verteilung innerhalb des TNW achten.
Was haltet ihr davon? Gut oder schlecht? Wird es helfen, dass weniger Turniere ausfallen bzw. das mehr Paare auf den Turnieren sein werden? Bin gespannt auf eure Meinungen, Jan P.S.: Mal schauen, ob überhaupt wer antowrtet. 
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« Letzte Änderung: 02.September.2009, 09:40 von Jan K. »
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JC
Sportwart
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Beiträge: 479
Wir im TNW
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tja jan...das ist ne gute Frage. Wenn ich mal so überlege, was ich so auf meinen letzen "normalen" Turnieren gesehen hab, wird mir irgendwie schwindelig. Mit Glück mal 5 Paare, das Hgr B-Std Turnier in Hagen eine Woche vor der LM ist ausgefallen, das Folgende A-Std hatte auch nur 4 Paare (davon ein Paar HgrII). Anscheinend gibts wirklich zu viel Auswahl, wenn sich die Paare so verstreuen...  Ich halte es für einen guten Ansatz, ob er fruchtet, wird die Zeit zeigen. Ich jedenfalls denke, dass die Chancen dafür gut stehen. Weniger Turniere machen aber das Aufsteigen (auf Grund der Änderung der Platzierungs-Regelung eh schon erschwert) schwieriger. Aber gut, lieber wenige turniere, auf denen es Platzierungen gibt, als mehrere, auf denen keiner eine bekommt 
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"Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist" (Benicio Del Toro)
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CologneDancer
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Hallo zusammen.
Nun die Reaktionen hierauf sind ja nicht so üppig.
Ich muss sagen insgesamt halte ich das System für sehr Sinnvoll. Wenn man sich teilweise in anderen Landesverbänden anschaut, was für ein Überangebot an Turnieren, bei nominell noch weniger Paaren, vorhanden ist muss man sich nicht wundern.
Ich habe zwar auch das Gefühl das die Turniere immer noch zu klein sind und ausfallen, gerade in den höheren Klassen (A Latein in der Woche vor der Meisterschaft genauso ausgefallen wie Standard). Aber insgesamt hat sich die Situation schon verbessert in den letzten Jahren.
In Kombination mit den neuen Aufstiegsregelungen macht es auf jedenfall Sinn die Turniere zu begrenzen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Gesamtsituation in den nächsten zwei bis drei Jahren weiterentwickelt...
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dr07
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Hi Leute, ich finde es auch sinnvoll. Ich meine, was hat man davon, wenn die Turniere dauernt ausfallen? Man fährt oftmals über 100km und dann fällt es aus? Das kann es nicht sein und da ist eine solche Regelung sinnvol, sicherlich auch für die Vereine. mfg
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JC
Sportwart
Gold Member
   
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Beiträge: 479
Wir im TNW
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nen Nachtrag noch: ich sehe aber auch eine negative Seite: weniger Turniere und damit weniger Möglichkeiten ne Platzierung zu bekommen, können auch ganz schön demotivieren. Also definitiv keine 100% glückliche Regelung...
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"Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist" (Benicio Del Toro)
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Uwe_G
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Hallo zuusammen,
in meinen Augen krankt das System in sich. Lt. TNW gab es noch nie so viele Paare im TNW wie derzeit. Nur, wo sind die? Ich denke, das Problem liegt im Strukturwandel. Zu meiner aktiven Zeit war die Jugend relativ klein, die meisten Paare fingen im Hauptgruppenalter an. Auch die Senioren waren noch nicht so zahlreich. Das ist heute anders. Wenn die Paare nach getanzten Jugend-Altersgruppen in die Hauptgruppe kommen, sind die meisten bereits A oder S. In der Hauptgruppe fehlen dadurch schlagkräfige Startfelder D-B. Ab der A-Klasse sind plötzlich offene Turniere uninteressant, es gibt reichlich Großturniere, IDSF-Turniere etc.. Die Folge: Die Turniere sind alle schwach besetzt. Unser Sport steht und fällt mit der Entwicklung in der Hauptgruppe!
Die Jugendklassen hatten immer schon Probleme mit kleinen Startfeldern und ausfallenden Turnieren. In meinen Augen wird aber hier durch die komplizierten Regelungen (Stichwort: Doppelstartmöglichkeit oder Kleiderordnung) eine unverkrampftere Turnierszene verhindert. Viele Vereine trauen sich gar nicht an Jugendturniere heran. Dank guter Jugendarbeit und vieler Paare aus den Ostländern hat sich nach meiner Ansicht die Lage eher verbessert. Aber leider zählen hier oft nur Meisterschaftsergebnisse, offene Turniere werden erst ab einer gewissen Größe interessant.
Bei den Senioren sehe ich eine völlig falsche Entwicklung. Gab es früher zwei Seniorengruppen, gibt es heute vier, dazu noch die Hauptgruppe II. Das ist nach meiner Auffassung völlig unnütz. Der Verband schafft auf der einen Seite die Möglichkeit für die Jugend, in der Hauptgruppe mitzutanzen, richtet dann aber eine Haupgruppe II ein, weil die "älteren" Paare gegen die Jugend keine Chance hat. Man richtet den sich beschwerenden Paaren einfach eine eigene Altersklasse ein. Mich würde die Entwicklung der Zahlen in den Seniorengruppen einmal interessieren. Ich vermute, dass im Seniorenbereich die Paare einfach älter werden, aber weniger nachrücken. Unsere osteuropäischen Paare tanzen Jugend- und Hauptgruppe, aber selten Senioren! Die Folge ist, dass der Seniorenbereich schleichend überaltert und sich dann auflöst...
Mein Fazit: es muss an Strukturen gearbeitet werden, auch wenn es erst einmal schmerzt. - radikaler Abbau von Altersklassen (Kinder - Junioren - Jugend (alle ohne I und II) - Haupt - Sen I - Sen II reicht völlig aus) - Abspeckung der TSO um mindestens 50 % - Wiedereinführung des Abstieges in der A und S (über Anzahl Platzierungen und Pflichtanzahl offene Turniere) - Beibehaltung der Regulierung der Turniere, allerdings ohne die derzeitige Blockbildung (um attraktive Mischungen wieder zu ermöglichen) oder gar gemischte Blöcke. - Meisterschaften erst ab Jugend und bis Sen I und nur in den oberen zwei Klassen. - Aufstiege nur in Ausnahmefällen über Meisterschaften
Ein anderes Problem ist für mich, dass der Tanzsport eine geschlossene Gesellschaft geworden ist und im Wesentlichen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Aber das wäre ein neues Thema...
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Steinmaus
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Hallo zusammen, ich gebe ja zu, dass ich auch lange schon nicht mehr im Forum aktiv war und eigentlich nur nach Neuigkeiten zum AK Sport gesucht habe. Und zwar fast genau zu dem Thema, welches hier unter "Allgemeines" diskutiert wird. Ich als Turnierwart des mitgliederstärksten TNW-Vereins (oh je - was für ein Outing  ) frage mich schon seit etwas längerem, warum ich in den vergangenen drei Jahren in jedem Jahr mindestens einen "normalen" Turniertag mangels Meldungen habe komplett absagen lassen müssen. Das ließ sich auch noch nicht einmal an den Startklasse festmachen: Mal war es im Jugendbereich, mal HGR, mal Senioren. Ärgerlicher als die Arbeit im Vorfeld ist dabei schon eher die Arbeit, die die Absage nach sich zieht: gemeldete Paare informieren, WRs und Helfern Bescheid sagen, und und und. Meist macht eine Absage mehr organisatorische Arbeit als die Vorbereitung des Turniertages selbst. Aber darüber wollte ich nun eigentlich nicht diskutieren. Warum kommen die (vielen offiziell vorhandenen) Paare nicht mehr zu den einfachen OTs - warum andererseits sind die Großkampftage so gefragt? Was können wir tun, um OTs wieder attraktiv zu machen - einerseits seitens von uns Veranstaltern, andererseits auch via Änderungen im Sportbetrieb? Das sind die Fragen, die ich gerne mal im AK Sport diskutiert hätte, der aber anscheinend auch nicht mehr wirklich aktiv ist, so dass ich nun seit langem wieder mas das Forum und diesen Diskussionsthread nutzen möchte, in der Hoffnung, dass eine interessante Diskussion aufkommt. Zum eigentlichen Thema: Ob die Beschränkung gut sein wird oder nicht, da wage ich kaum eine Prognose. Eigentlich müsste man meinen, dass sie gut für die Turniere sein müsste, denn bei einer Reduzierung des Angebots müssten die "tanzwilligen" Paare sich auf weniger Turniere verteilen und somit die Felder pro Turnier eigentlich wieder anwachsen. Ob das wirklich so klappt sei mal dahin gestellt, ich hoffe es auf jeden Fall, das würde allen kleinen Turnieren sicher gut tun. Aus Veranstaltersicht sehe ich da allerdings die Problematik, dass es schon eine ganze Menge an Traditions- und Großveranstaltungen gibt, und es somit nur noch wenige freie Slots gibt, in denen ich ein normales OT veranstalten kann. Zumal ich als Veranstalter auch nicht völlig frei in meiner Wahl eines Termins bin, sondern von äußeren Gegebenheiten "getrieben" bin. Da gibt es schon bestehende Termine (auch Turniere) im eigenen Verein, die LM die man ausrichtet, Ferientermine und eben die bestehenden Traditions- und Großveranstaltungen. Und außerdem will man sich mit den anderen Vereinen in seiner Stadt ja auch nicht ins Gehege kommen - es hat ja kaum Sinn, dass man innerhalb von wenigen Wochen zweimal ähnliche Startklassen in ein und derselben Stadt bei zwei verschiedenen Vereinen anbietet - zumal in unserer Randlage (noch ein Outing  ). Fazit: Als Turnierausrichter macht die Regelung es schwieriger, einen "vernünftigen" Termin zu finden, zu welchem sich noch ein normaler offener Turniertag anbieten lässt. Aber die Regelung soll ja primär den Paaren und vor allem der Größe der Starterfelder dienen, deswegen will ich mich da gar nicht weiter beklagen, schon aber auch diesen Aspekt auch einmal darstellen. Uwe hat meiner Meinung nach nicht ganz unrecht, wenn er die strukturellen Probleme und Aspekte anspricht, obwohl ich bei den konkreten Maßnahmen nicht überall seiner Meinung bin. Die konkreten Punkte möchte ich gerne ansprechen: - Abbau der Altersklassen Das wäre ein diskutabler Punkt. So wie vorgeschlagen finde ich das noch etwas unausgegoren, aber darüber nachzudenken wäre sicher einmal lohnenswert. Ich stimme zu, dass (da schließe ich mich persönlich ausdrücklich ein) im Jugendbereich die Doppelstart- und Kombinationsmöglichkeiten einen Turnierwart (oder in anderen Vereinsvorstandskonstellationen Sportwart) eher abhalten einen solchen Turniertag anzubieten, weil ich - insb. dann für den TL und BS - mit einem Bein im Verbandsgericht stehe (mal provozierend ganz krass ausgedrückt). Die Regelungen sind in der Tat nicht ganz einfach. - Abspeckung der TSO um 50% Diese 50% sehe ich nicht. Wo sollen wir denn abspecken, was wollen wir den abspecken und was soll das bringen? Die TSO verhindert doch nicht, dass Turniertage stattfinden (oder eben nicht), sie ist doch im Wesentlichen die Richtschnur für die Tunierleitung, wie die Turniere abzuwickeln sind. Wie soll eine Abspeckung Turniere für Paare attraktiver machen? Da wäre ich mal an konkreten Ideen interessiert. - Abstieg Halte ich überhaupt nicht für eine gute Idee. Wer sich in die A/S-Klasse hochgetanzt hat, der hat doch auch Interesse am Tanzsport und wird dann auch weiter aktiv an Turnieren beteiligen. Oder aber - wenn er nicht mehr aktiv tanzt - er/sie hört mit dem aktiven Tanzsport auf. Klar haben wir sicher auch "Karteileichen" bei den Startbuchinhabern, aber die tanzen dann so oder so nicht auf irgendwelchen Turnieren. Ob die nun zwangsabsteigen oder nicht. In diesem Zusammenhang fände ich einen anderen Ansatz interessanter: Verpflichtung zur Teilnahme an einer Anzahl x Turnieren in den letzten 12 Monaten vor der eigenen LM als Voraussetzung zur Teilnahme an der LM. Ggf. kann dies für D-Klassen aufgeweicht werden (ich will ja auch niemanden ausschließen der erst 2 Monate vor einer LM ein Startbuch beantragt) oder mglw. erst ab den C-Klassen gelten. Das möchte ich hier mal zur Diskussion stellen. - Blockbildung Das Probleme sehe ich auch nicht. Ich sehe es sogar so, dass die bestehende Blockbildungsregelung (zumindest ab HGR, im Jugendbereich bin ich da grade nicht so firm) recht attraktive Turnierkonstellationen ermöglicht. Und sonderlich restriktiv finde ich die Blockbildung im HGR-Bereich nun auch nicht wirklich. - Meisterschaften bis Sen I nur in den oberen beiden Klassen Was bitte schön soll das für die normalen Turniere bringen? Das sehe ich allerhöchstens in der Verbindung mit dem nächsten Punkt: - Aufstieg nur in Ausnahmefällen über Meisterschaften O.k. - aber ist das nicht auch heute schon so? Ich habe in meinen mittlerweile 6 Jahren Erfahrung als Turnierausrichter in jedem Jahr eine Meisterschaft gehabt und kann nur sagen, dass die jeweiligen TL des TNW eher "vorsichtig" bzgl. des Aufstiegs wegen der Meisterschaft waren. Eher im Gegenteil: Bei einer HGR II LM in den unteren Klassen beschwerte sich bei mir sogar ein Paar, dass es als Meister nicht in die nächste Klasse aufgestiegen wäre. Abgesehen davon, dass ich nicht der richtige Ansprechpartner dafür war, war diese Entscheidung sogar aus meiner Sicht nachvollziehbar. Ein Paar sollte nun einmal erst in seiner Klasse die Erfahrungen machen, bevor es über eine Meisterschaft in die nächste Klasse aufsteigt. Ich fand es früher zu meiner Zeit exterm ärgerlich, wenn in der D auf einmal Paare wie Kaspar aus der Kiste gesprungen sind, die man auf seinen 10-20 Turnieren vorher nie gesehen hatte und man selbst als regelmäßiger Endrundenteilnehmer auf einmal nicht über ein Semifinale herauskommt. Ziel der Paare war es, das haben wir in der Umkleide höchstselbst erlebt, mit möglichst wenig Turnieren möglichst schnell hoch auszusteigen. Das sollte allerdings in der Tat unterbunden werden. Und wie gesagt: Da habe ich - auch aus meiner Erfahrung - höchstes Vertrauen in unseren TL bei den LMs-.. Soweit zu den Punkten von Uwe. Ich möchte noch andere Aspekte zur Diskussion stellen, die zugegebenermaßen nicht alle von mir sind, aber heute in einer Diskussion bei uns im Verein zu der Gesamtthematik aufgekommen sind: - Platzierung abhängig von der Größe des Starterfeldes. Dies würde aber eher auf Großturniere zutreffen: Neben der "fixen" Platzierungsregel würden bspw. alle Paare, die unter den ersten 10% im Feld landen, eine Platzierung bekommen (die 10% einfach mal so in den Raum geworfen, über Grenzen oder konkrete Zahlen kann man ja diskutieren). - Grundsätzliche "Mindestplatzierung": Wenigstens ein Turniersieger sollte bspw. immer eine Platzierung bekommen, egal ob nun 4 (= keine Platzierung) oder 5 Paare am Start waren. Ist aufgekommen, wie man das sinnvoll regeln kann, habe ich aber auch noch nicht final durchdacht. - Punkte abhängig von der Größe des Starterfeldes. Ziel einer solchen Idee: Mehr Punkte bei kleineren Felder, um kleine Turniere wieder attraktiver zu machen. Klar, grade der letzte Punkt wird sicher einen Sturm der Entrüstung verursachen, denn schließlich sollen ja alle Leistungen "gleich" bewertet werden, d.h. ein geschlagenes Paar = ein Punkt. Aber was spräche umgekehrt gegen ein Modell, dass in etwas (ist ja nur eine erste Idee) wie folgt aussieht: Pro geschlagenes Paar ein Punkt, maximal 20 Punkte (wie heute), aber: Sieger immer mindestens x Punkte (z.B. x = 10), 2. Platz immer mindestens x-1 Punkte usw. Sowas würde natürlich bedeuten, dass auch ein Paar, welches (immer?) Letzter wird letztendlich eine gewisse Anzahl Punkte bekommen würde - aber letztendlich doch nie Platzierungen. So who cares? Vielleicht hat ja auch irgendwer eine gute Idee, eine Art Multiplikator ("doppelte Punkte") für die Punkte bei kleinen Feldern einzuführen - die Idee ist heute auch bei uns im Verein mal hochgekommen, ich halte die Idee aber für eher noch schwieriger. Es gibt für alles bestimmt eine ganze Menge Pros und Cons und genau deswegen möchte ich die Debatte hier anstossen, um die Meinungen anderer zu hören. Ich habe auch noch andere Ideen (eigene und gehörte), will aber den Beitrag jetzt schließen, zumal meine liebste Ehefrau und Tanzpartnerin mir schon klargemacht hat, dass ich andernfalls, wenn ich noch länger hier sitze und dieses Posting schreibe, die gelbe Karte zu sehen bekommen  Also gute Nacht allen TNWlern, Guido
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where I'll go what I'll become or who I am or what I'll be I'll never know
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Jan K.
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Schön, dass hier tatsächlich ein paar Meinungen geäußert wurden. Ist das Forum also noch nicht ganz verstummt.
Ich wollte eigentlich nur anmerken, dass ich die Idee mit einem Abstieg (z.B. bei weniger als X getanzten OTs pro Jahr/Halbjahr, gerne auch Klassenabhängig) eigentlich ziemlich gut finde, dann aber für alle Klassen ab C-Klasse. So könnte man auch offene Turniere für die S-Klasse wieder attraktiv machen. Wer als Paar eine Pause machen will, kann ja seine Startkarte abgeben (dann aber für einen Mindestzeitraum von z.B. einem halben Jahr) und so seine Klasse halten.
Ich denke eine Mindestanzahl an OTs für die LM-Zulassung würde nur bedingt helfen, da die Leute dann eben nicht zur LM gehen (ist ja heute schon teilweise so). Auch die Idee, die Punktevergabe an die Paaranzahl zu koppeln ist nicht schlecht, aber wie Guido schon sagte, müsste man sich darüber dann einige Gedanken darüber machen, wie so etwas realisiert werden könnte.
Freue mich auf weitere Reaktionen/Stellungnahmen, Jan
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Uwe_F
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Ich halte Abstieg nicht für eine gute Idee. Ein paar was in die B aufgestiegen hat, gibt vielleicht viel Geld für Privatstunden aus um endlich B-Programme zu bekommen und steigt dann, wenns schlecht läuft mitunter ein halbes Jahr später ab. Das gleiche gilt für Turnierkleidung. Die wird vielleicht extra für die C angeschafft, dann kommt der Abstieg, und die Klamotten müssen wieder im Kleiderschrank hängen bleiben. Das ist doch extrem frustrierend für die Paare. Ein Problem dass ich sehe ist, und was Guido auch schon angesprochen hat, ist dass die Paare sehr langsam aufsteigen (einerseits weil die Punkte fehlen, andererseits weil bei LMs kaum Paare aufsteigen). Das führt oft zu Frustration weil Paare, die längst von der Leistung aufgestiegen sein müssten, ständig vor den Durchschnittspaaren liegen. Ich bin daher der Meinung man müsste die geforderten Aufstiegspunkte eher senken anstatt zu erhöhen. Die S wird somit langfristig etwas voller worüber auch oft geklagt wird. Das durchschnittliche Niveau der Klassen mag dadurch vielleicht sinken, dass Top-Niveau in der S jedoch nicht.
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Jan K.
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Ein paar was in die B aufgestiegen hat, gibt vielleicht viel Geld für Privatstunden aus um endlich B-Programme zu bekommen und steigt dann, wenns schlecht läuft mitunter ein halbes Jahr später ab. Das gleiche gilt für Turnierkleidung. Die wird vielleicht extra für die C angeschafft, dann kommt der Abstieg, und die Klamotten müssen wieder im Kleiderschrank hängen bleiben. Das ist doch extrem frustrierend für die Paare.
Die Idee war, einen möglichen Abstieg nicht an die Leistung eines Paares zu kopppeln, sondern einfach nur an die Teilnahme an offenen Turnieren - also ein Paar sollte z.B. 12 offene Turniere pro Jahr tanzen. Um einen Abstieg nach einem Aufstieg wegen einer längeren Pause zu vermeiden, könnte man ergänzend eine Aufstiegsregel einführen, die die Anzahl der Turnier um z.B. 4 reduziert. Ein Problem dass ich sehe ist, und was Guido auch schon angesprochen hat, ist dass die Paare sehr langsam aufsteigen (einerseits weil die Punkte fehlen, andererseits weil bei LMs kaum Paare aufsteigen). Das führt oft zu Frustration weil Paare, die längst von der Leistung aufgestiegen sein müssten, ständig vor den Durchschnittspaaren liegen. Ich bin daher der Meinung man müsste die geforderten Aufstiegspunkte eher senken anstatt zu erhöhen. Die S wird somit langfristig etwas voller worüber auch oft geklagt wird. Das durchschnittliche Niveau der Klassen mag dadurch vielleicht sinken, dass Top-Niveau in der S jedoch nicht.
Dadurch würden aber die unteren Klassen lehrer und das Niveau der S-Klasse zwangsläufig auch schlechter, da ja viele Paare hinzukämen, die eigentlich noch länger in A- und B-Klasse verbringen würden.
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Uwe_F
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Ich glaube schon, dass dann auch mehr Anfänger mit Turnieren starten würden, wenn sie sehen, dass ihre Clubkameraden relativ schnell von der D in die C aufsteigen. Und, und was noch viel wichtiger ist, sich innerhalb einer Klasse ständig verbessern was die Platzierung angeht. Denn wenn je mehr aufsteigen, desto mehr verbessert man sich in dieser Klasse, wenn man sich tänzerisch ungefähr gleich schnell verbessert wie alle anderen.
Das durchschnittliche Niveau der S würde schlechter werden, in der Tat. Dafür wäre die S voller. Das Top Niveau wäre genauso gut. Ich könnte mir vorstellen, dass eine volle S zusätzliche Motivation für Paare wäre, die momentan stets in der Vorrunde der Rangliste ausscheiden.
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Jan K.
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Das durchschnittliche Niveau der S würde schlechter werden, in der Tat. Dafür wäre die S voller. Das Top Niveau wäre genauso gut. Ich könnte mir vorstellen, dass eine volle S zusätzliche Motivation für Paare wäre, die momentan stets in der Vorrunde der Rangliste ausscheiden.
Das heisst aber, dass das "Top-Niveau" der S-Klasse gleich bleibt, aber das Niveau aller anderen Klassen sinkt. Ich weiss nicht, ob das im Sinne des Tanzsports als Leistungssport ist.
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Uwe_F
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Man muss halt mit den Gegebenheiten umgehen. Wenn in der Hauptgruppe niemand mehr auf Turniere geht, wie es derzeit der Fall ist, ist es auch nicht besser. Wenn mehr Leute anfangen zu tanzen, profitiert auch irgendwann die Spitze davon.
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JC
Sportwart
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Beiträge: 479
Wir im TNW
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Das durchschnittliche Niveau der S würde schlechter werden, in der Tat. Dafür wäre die S voller. Das Top Niveau wäre genauso gut. Ich könnte mir vorstellen, dass eine volle S zusätzliche Motivation für Paare wäre, die momentan stets in der Vorrunde der Rangliste ausscheiden.
Das heisst aber, dass das "Top-Niveau" der S-Klasse gleich bleibt, aber das Niveau aller anderen Klassen sinkt. Ich weiss nicht, ob das im Sinne des Tanzsports als Leistungssport ist. 1. betreiben wir hier immernoch Amateuersport, das heisst, dass alle Aktiven das neben ihrem Beruf bzw. Ausbildung tun --> wir machen das zum Spass. Wer puren Leistungssport will, sollte sich meines Erachtens im Profibereich umsehen (ich will damit ausschliesslich sagen, dass eine Fixierung auf den Leistungssport im Amateurbereich m.E. falsch ist) 2. gibt es immer irgendwo eine Art Sammelbecken. Das auf die D-A zu verteilen halte für bescheuert, weil es den Paaren jegliche Motivation und Spaß raubt, wenn man nicht weiterkommt. Damit das Sammelbecken in der S nicht zu groß wird, könnte man z.Bsp. die Abstiegregelung auf die S beschränken. Damit bleibt auch für die Paare, die in der S sonst nur darum kämpfen, vielleicht mal ne Runde weiter zu kommen, ein weiteres Ziel haben: in der S bleiben. man müsste sich eigentlich die Frage stellen, welchen Anspruch haben wir an uns selber?
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"Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist" (Benicio Del Toro)
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dr07
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Die S ist eine Sonderklasse und sollte deshalb meiner Meinung nach auch nicht viele Paare enthalten. Die s-Klasse "vollzustopfen" bringt meiner Meinung nach nichts. Die Paare haben keine Ziele mehr, wenn jeder leicht aufsteigen kann, denn Meister (ob landes- in der S, deutscher- oder was auch immer) werden nur die wenigsten. Also muss der Anreiz bestehen in die Sonderklasse aufzusteigen. Wenn das jedoch "jeder" schaffen kann fehlt auch das. Des Weiteren führt eine leichtere Aufstiegsregelung dazu, dass noch weniger Paare zu den OT's fahren. Ein Abstieg, aber nur von der S in die A wäre eine Idee meiner Meinung nach. mfg
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ziska
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Mal zum Thema Abstieg ganz einfach in den Raum geworfen:
angenommen man kann aus irgendwelchen triftigen Gründen (Schwangerschft, Kindszeit, schwerere gesundheitlcihe Gründe, etc.) eine gewisse Zeit nicht tanzen oder nicht an Turnieren teilnehmen. Soll ja gerade mit Kindern vor allem bei Frauen im HGR und HGR II Alter vorkommen, ich will mcih da auch nciht ausschließen. Da kann man dann vieleicht nicht 12 Turniere im Jahr tanzen weil es einfach organisatorisch oder gesundheitlich nciht möglich ist. Und dann würde man mit einem Abstieg der an getanzte Turniere gekoppelt ist ja dafür bestraft werden. Ich glabue nciht, dass das dan noch ein Anreiz ist, sondern eher ein Schuss in den Ofen. Wie viele Leute werden sich dann wohl noch genauer überlegen ob sie überhaupt mit Turniertanz anfangen, wenn die natürlichsten Dinge auf der Welt sie dann absteigen lassen und man sich alles neu erarbeiten muss.
Einfach nur mal so als Denkansatz zum Abstieg.
Zu der Beteiligung an den Turnieren kann ich nur für das sprechen was ich bisher ständig höre "wir fahren da nciht hin, weil wir dann eh keine Platzierung bekommen können, ist halt zu Klein" Von vielen Paaren habe ich gehört, dass die neue Aufstiegsregelung mit mindestns 4 geschlagenen Paaren damit es eine Platzierung ist eher abschreckt auf evtl. kleinere Turniere zu fahren. Es gibt sogar welche die abwarten bis die Starterzahl feststeht und dann entscheiden ob sie hin fahren oder nicht. Früher konnte man ncoh als 5. von 5 oder 6 eine Platzierung haben. Da fuhr man auch mal hin, wenn 7 gemeldet waren und dann 12 auf der Fläche standen. Die Chance eine Platzierung zu bekommen war einfach größer. Es ist doch schon schade, dass Paare so rechnen und denken.
So, danwünsche ich jetzt aber noch einen schönen Abend, ich will hier ja auch nciht zu sehr zutexten.
LG Ziska
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Jan K.
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1. betreiben wir hier immernoch Amateuersport, das heisst, dass alle Aktiven das neben ihrem Beruf bzw. Ausbildung tun --> wir machen das zum Spass. Wer puren Leistungssport will, sollte sich meines Erachtens im Profibereich umsehen (ich will damit ausschliesslich sagen, dass eine Fixierung auf den Leistungssport im Amateurbereich m.E. falsch ist)
Ähm, Turniertanz in der Form unseres Startklassensystems ist nicht anderes als Leistungssport in Abgrenzung zum Breitensport, der ja mit BSW-Wettbewerben bedient wird. Amateur- und Profibereich hat erstmal gar nichts damit zu tun. Da sieht man allenfalls Unterschiede im Spitzentanzsport. In vielen "kleineren" Sportarten findet man im Leistungssport viele oder fast ausschließlich Amateure wie bei uns im Tanzsport, da man mit den Sportarten eben kein Geld verdienen kann. Oft gibt es die "Profis" auch nur als Sportsoldaten oder -polizisten. Im Tanzen gibt es noch das "Glück", dass entsprechende Darbietungen gebucht werden und die Profis durch Trainertätigkeit und Showtanz ihren Lebensunterhalt verdienen können. Aber wie viele sind das schon im Vergleich zur Masse der Amateurtänzer? 2. gibt es immer irgendwo eine Art Sammelbecken. Das auf die D-A zu verteilen halte für bescheuert, weil es den Paaren jegliche Motivation und Spaß raubt, wenn man nicht weiterkommt. Damit das Sammelbecken in der S nicht zu groß wird, könnte man z.Bsp. die Abstiegregelung auf die S beschränken. Damit bleibt auch für die Paare, die in der S sonst nur darum kämpfen, vielleicht mal ne Runde weiter zu kommen, ein weiteres Ziel haben: in der S bleiben.
Also was wäre dein Vorschlag? Nur noch eine Klasse vor der S-Klasse? Da würden die Turniere sicherlich stattfinden, aber das wäre doch noch frustierender für die "schlechteren" Paare, wenn sie auf normalen Turnieren nur z.B. 20. von 25 Paaren werden. Da würden eigene Fortschritte ja noch weniger zu sehen sein und die Motivation zum weitermachen geringer werden. angenommen man kann aus irgendwelchen triftigen Gründen (Schwangerschft, Kindszeit, schwerere gesundheitlcihe Gründe, etc.) eine gewisse Zeit nicht tanzen oder nicht an Turnieren teilnehmen. Soll ja gerade mit Kindern vor allem bei Frauen im HGR und HGR II Alter vorkommen, ich will mcih da auch nciht ausschließen. Da kann man dann vieleicht nicht 12 Turniere im Jahr tanzen weil es einfach organisatorisch oder gesundheitlich nciht möglich ist. Und dann würde man mit einem Abstieg der an getanzte Turniere gekoppelt ist ja dafür bestraft werden. Ich glabue nciht, dass das dan noch ein Anreiz ist, sondern eher ein Schuss in den Ofen. Wie viele Leute werden sich dann wohl noch genauer überlegen ob sie überhaupt mit Turniertanz anfangen, wenn die natürlichsten Dinge auf der Welt sie dann absteigen lassen und man sich alles neu erarbeiten muss.
Man kann sicher darüber streiten, ob es sinnvoll ist, während einer Schwangerschaft intensiv (damit meine ich bezüglich Turniertanzsport) zu trainieren oder gar an Tanzturnieren teilzunehmen, aber gut, gehen wir mal hypothetisch davon aus: In solchen Einzelfällen ließen sich sicher Ausnahmeregelungen finden. Ich denke aber, dass der überwiegende Teil der schwangeren Frauen auf Turniere verzichtet und daher die Startkarte für diese Zeit zurückgeben kann. Zu der Beteiligung an den Turnieren kann ich nur für das sprechen was ich bisher ständig höre "wir fahren da nciht hin, weil wir dann eh keine Platzierung bekommen können, ist halt zu Klein" Von vielen Paaren habe ich gehört, dass die neue Aufstiegsregelung mit mindestns 4 geschlagenen Paaren damit es eine Platzierung ist eher abschreckt auf evtl. kleinere Turniere zu fahren. Es gibt sogar welche die abwarten bis die Starterzahl feststeht und dann entscheiden ob sie hin fahren oder nicht. Früher konnte man ncoh als 5. von 5 oder 6 eine Platzierung haben. Da fuhr man auch mal hin, wenn 7 gemeldet waren und dann 12 auf der Fläche standen. Die Chance eine Platzierung zu bekommen war einfach größer. Es ist doch schon schade, dass Paare so rechnen und denken.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Finde ich auch sehr schade, dass die Paare so denken. Aber ich finde die neue Regelung gut, denn wieso sollte ein Paar ein Aufstiegskriterium erfüllen, wenn es 6. von 6 wird. Es ist dann ja eher wahrscheinlich, dass die Leistung noch nicht ausreicht, um aufzusteigen. Andererseits kann man sich doch über einen ersten oder zweiten Platz auch freuen, wenn man keine Platzierung bekommt. Man präsentiert doch seine Leistung und sollte sich freuen, wenn das von den Wertungsrichtern honoriert wird. LG Jan
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schicki
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Hallo zusammen, also ich finde die Regelung 4 Paare schlagen um eine Platz. zu erhalten grundsätzlich gut !!! Was ist es schon für eine Leistung 3. von 3 zu werden und damit eine Platz. zu bekommen  Dann steigt irgendwann der Fleißigste auf und nicht der Beste. Die Punkte holt man sich dann in Ffurt oder Berlin so als 50. von 70 (auch nicht gerade eine Wahnsinnsleistung). Aber ich bin der Meinung, dass der Sieger eines Turniers IMMER die Platzierung erhalten sollte, unabhängig von der Größe des Feldes - 3 sind es ja mindestens. Das schafft dann m.E. auch Anreiz ein kleines Turnier zu tanzen. Ich habe das auch schonmal an Ivo Münster als Antrag an den Sportausschuss geschrieben, aber leider keinerlei Reaktion erhalten.  Vielleicht sollte ich mal eine Umfrage hier im Forum starten, und je nach Ergebnis bringt das dann etwas ?!?! Abstieg -nur aus der S- fände ich auch ok. 12 Turnier p.A. sind vielleicht etwas zu viel, 6 incl. LM wären angebracht. Und bei Schwangerschaft oder Verletzung - offiziell abmelden für diesen Zeitraum und gut. Kann doch kein Problem sein, klappt auch in einem durchschnittlichen Fitness-Studio. Und ja, ich finde es ist Leistungssport, wenn man 4-5 p.W. trainieren geht und Turniere tanzt. Ich mache das selber und habe "nebenbei" 4 Kinder, 1 Mann, 1 Job und 1 Haus. Geht alles, wenn man, äh frau, es will !!! Liebe Grüße 
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ziska
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Also ich muss schon sagen, dass das mit dem Leitsungssport und Trainng in der Schwangerschaft und dem Abmelden schwierig ist. Ich habe zum Beispiel Freunde die in der Schwangerschaft nicht tanzen durften, dann mit Kind dachten sie könnten wieder und wo es dann doch seit 3 jahren nicht klappt wieder auf die Fläche zu kommen.
MAl davon abgesehen finde ich Abstiegsregelungen irgendwie falsch. Dann könnten wir auch gleihc sagen, dass wenn sich neue Paare aus 2 Klassen bilden man in der niedrigeren zu starten hat. Man trainiert ja eh erst 1/2 Jahr bis Jahr bis man Turnierreif ist, selten weniger. Da wird man ja wohl kein Turnier tanzen. Und dann müsste man auch festlegen ab wann die 6 Turniere zählen die man getanzt haben muss. ab 1.1. oder 1.7. oder wie??? Denn Pro Paar würde das doch sicher ein wenig sehr kompliziert.
Diese 4 Punkte Regelung hält übrigens doch viele Paare ab auf kleinere Turniere zu fahren. Was soll denn jemand der eine Platzierung braucht auf einem Turnier wo er weiß, dass nur 4 Paare am Start sind?? Der Würde ja keine Platzierung bekommen. Ich fand die vorherige Regelung da besser. Mein Freund zum Beispiel überlegt sich momentan ganz genau wo er hin fährt und wie groß die Felder da wohl sein könnten. Was bringt es mir, wenn ich noch 1 platzierung brauche und auf 10 Turniere fahre, gute leistungen bringe aber immer nur 3 oder 4 Paare am start sind. Das macht dann doch auch keinen Spaß mehr. Und andere Paare probieren es bei kleinen Feldern auch gar nicht mehr. Früher war da noch irgendwie mehr Anreiz. Das finde ich wenigstens.
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JC
Sportwart
Gold Member
   
Offline
Beiträge: 479
Wir im TNW
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@jan: ich habe nie gesagt, dass ich nur eine Klasse vor der S will...bestimmt nicht. Ich halte nur nichts davon, das "Sammelbecken" über die Klassen zu verteilen, und das über die Aufstiegsregelung zu zementieren. Wer das Niveau für die nächsthöhere Klasse hat, sollte nicht wegen zu weniger startender Paare nicht aufsteigen können. Natürlich betreiben wir Leistungssport, trotzdem sind wir Amateure. Hab mich, wenn ich nachlese, falsch ausgedrückt. Mir ging es um die Fixierung auf die Spitzenleistungen, also um das Bestreben, das Durchschnittsniveau der S zu steigern. Natürlich sollte man nicht einen "Freibrief über Zeit" bekommen, dass man auf jeden Fall in die S aufsteigt. Aber Paare, die in die S aufgestiegen sind, sind eben besser als der Schnitt in der A, und haben damit eigentlich auch nichts mehr in der A zu suchen. Dass sie nicht gleich das Niveau der S haben liegt für mich in der Natur der Sache. Darum ja auch mein Vorschlag, die Abstiegsregelung auf die S zu begrenzen. Aber ich finde die neue Regelung gut, denn wieso sollte ein Paar ein Aufstiegskriterium erfüllen, wenn es 6. von 6 wird. Es ist dann ja eher wahrscheinlich, dass die Leistung noch nicht ausreicht, um aufzusteigen. Andererseits kann man sich doch über einen ersten oder zweiten Platz auch freuen, wenn man keine Platzierung bekommt. Man präsentiert doch seine Leistung und sollte sich freuen, wenn das von den Wertungsrichtern honoriert wird.
Da stimme ich dir zu. Das könnte man aber beispielsweise regeln, in dem max. die obere Hälfte der Platzierten eine Platzierung bekommt (also bei 4 Paaren die Plätze 1 und 2). Damit würde man das Problem mit zu wenig startenden Paaren abschaffen und gleichzeitig dafür sorgen, dass nicht jeder irgendwann in der S ankommt. Ich weiss, klingt gerade n bisschen paradox auf den ersten Blick. Ums kurz zusammenzufassen: Paare, die das Niveau für die nächsthöhere Klasse haben, sollten aufsteigen können (und nicht nur auf der LM, weils vorher keine Platzierungen gab), aber eben auch nur solche Paare. Und damit kommen die Paare eben auch in der S an, sollten sich dort aber beweisen müssen. so, ich hoffe ich hab jetzt erstmal alles, was ich sagen wollte, gesagt bzw. ins rechte Licht gerückt 
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"Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist" (Benicio Del Toro)
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dr07
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nein, nicht ganz, denn der vorschlag mit dem abstieg auf die S beschränken kam nicht von dir  ich wollte allerdings mal hören, was ihr dazu denken würdet, war eine spontane idee. aber mal zurück zum Thema, es ging ja schliesslich darum, ob die Bescränkung für die Vergabe von offenen Turnieren angebracht ist. ich wil nochmal die hauptargumente zusammenfassen (in der hoffnung nichts wichtiges zu vergessen): pro: weniger Turniere bedeutet mehr Paare auf den einzelnen Turnieren und somit weniger Turniere, die ausfallen müssen und grössere Chancen auf eine Platzierung für das einzelne Paar. contra: die vereine wollen sich präsentieren/werbung machen. es bekämpft nur die wirkung (zu wenig paare bei turnieren), nicht die ursache dafür. man kann diese Argumente auch mal aus einem anderen blickwinkel betrachten, sozusagen als konsequenz. das würde dann (gleiche argumente) so aussehen: pro: Paare bleiben beim Tanzsport contra: Paare werden für den Tanzsport beworben. beides hat vor- und nachteile. ich bin weiterhin der meinung, dass die Vergabe beschränkt sein soll, wegen obigem Argument. mfg
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« Letzte Änderung: 08.Oktober.2009, 14:45 von dr07 »
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Uwe_G
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Sorry, aber ich finde, diese Schlussfolgerung ist zu kurz gesprungen. Die Beschränkung der Turniere ist nur eine Maßnahme und zielt nicht auf die Ursache. Das Symptom bekämpfen kann nur kurzfristig etwas bewirken, die Ursachen sollten angegangen werden. Es kann nicht sein, dass trotz Rekordanzahl von Paaren (Aussage TNW) Turniere ausfallen. Warum starten so wenige Paare auf Turnieren??? DIESE Fragestellung muss angegangen werden, sonst sehe ich schwarz für die Zukunft...
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Leonida
Junior Member

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Beiträge: 12
TNW Online ist klasse!
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Die neue Platzierungsregelung trägt sicherlich ihren Anteil an der zunehmenden Unattraktivität kleinerer Turniere. Konsequent wäre die Anhebung der Mindestteilnehmerzahl auf 5 Paare.
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Uwe_F
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Stimmt das denn wirklich mit den Rekordzahlen von Paaren? Hoechstens vielleicht in der Gesamtsumme mit Senioren. Die Anzahl der Hauptgruppenpaare in den TNW-Paarlisten ist jedenfalls geringer als typische Groessen der LM-Felder von einigen Jahren.
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