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Autor
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Thema: Das Ende des WW (Gelesen 2805 mal)
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DaRe
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Bundestrainer Oliver Wessel-Therhorn provoziert angesichts der dargebotenen Qualität bereits seit Jahren auf Kombilehrgängen und Schulungen mit der Aussage: „Beim Wiener Walzer gibt es nur zwei Möglichkeiten – entweder trainieren oder abschaffen!“ Einige Standardtänzer nehmen den Bundestrainer nun beim Wort und fordern tatsächlich die Abschaffung des österreichischen Schwungtanzes im ¾-Takt.
Die TSA im RHTC Der Ring Rheine, ein westfälischer Verein mit vielen Standardpaaren der Hauptgruppe, stellt nun einen offiziellen Antrag an den Sportausschuss, die TSO zu ändern und den Wiener Walzer aus dem Zehn-Tänze-Katalog zu streichen. In einem mehrseitigen Schreiben, das der Redaktion vorliegt, erörtert der antragstellende Vorsitzende die Vor- und Nachteile des Wiener Walzers und kommt zu dem Schluss, „der Tanzsport kann auch prima ohne den WW auskommen.“
Mit Spannung wird nun die Entscheidung der Funktionäre erwartet. Wie realistisch sind die Chancen dieses Antrags? Würden Sie ihn unterstützen oder boykottieren? Kann sich der deutsche Tanzsport im internationalen Gefüge der IDSF so einen Alleingang überhaupt leisten?
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Dancemaster
Junior Member

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Beiträge: 11
Der Ring machts möglich
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Hallo zusammen ...
Wir haben uns dazu entschieden diesen Antrag voranzutreiben um unseren Paaren in Deutschland auch intrenational gerrecht zu werden... Bei großen Turnieren in z.B. England ist es bereits jetzt schon so das der Wiener Walzer erst später im Turnier dazu kommt, da ist der Schritt ihn ganz abzuschaffen doch wirklich nicht mehr groß!!
Unsere Paare waren wirklich begeistert von unserem Vorhaben, interessant wäre es zu wissen, wie denn der Rest der TNW Tänzer dazu steht ...
Viele Grüße René Dall
1. Vorsitzender TSA des RHTC
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Whizz
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Beiträge: 27
Wir im TNW
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Es gibt sicher so einige nicht mehr zeitgemäße und zu überdenkende Regelungen, aber es ist doch erstaunlich, daß erst ein westfälischer Verein mit vielen Standardpaaren der Hauptgruppe kommen muß, um diesen längst überfälligen Antrag zu stellen! (Und nicht etwa ein Verein mit Solchen der Sen-Klassen...  ) Ich denke aber, daß eine praktikable Lösung gefunden werden muß, um weiterhin von "10 Tänzen" sprechen zu können. Die naheliegenste Lösung liegt wohl darin, den freudlos getanzten Abschußkandidaten durch einen anderen Tanz im 3/4-Takt zu ersetzen - z.B. durch den Ländler. Dieser würde bestimmt mit viel mehr Begeisterterung trainiert, da er mit Sicherheit kräfteschonender ist. Noch sinnvoller erscheint mir allerdings die Möglichkeit, den langsamen Walzer einfach zweimal tanzen zu lassen. Einmal vor dem Tango und einmal danach. Der langsame Walzer ist schließlich höchstwahrscheinlich der - mit Abstand - weltweit (!) am intensivsten trainierte Turniertanz! Zumindest bei uns im Club ist es so. Und das liegt nicht nur an der übergroßen Motivation der (auch zahlenmäßig im Standard überlegenen) Sen-Paare für diesen Tanz, sondern auch wohl daran, daß der Walzer einfach so lange läuft, bis alle Paare da sind. Wir haben den LaWa noch nie verpaßt, egal wann wir kamen. Von daher bietet sich das mehrfache Tanzen des langsamen Walzers auch im Turnier einfach an. Um nun für ausgeglichene Gerechtigkeit im Lateinbereich zu sorgen, plädiere ich hiermit für die parallele Abschaffung der jugendgefährdenden und auch ansonsten nur für Ärger sorgenden Rumba - auf CDs findet sich ja meist noch nichtmal gescheite Musik in TSO-konformem Tempo - und die Paare trainieren trotzdem auf die zu langsamen Stücke! Um nun das Einschlafen der Tanzpartner zu vermeiden, sollte die Rumba konsequenterweise durch den Slow ersetzt werden. (Erklärung der Schritttechnik: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Slow)
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Ein Tag ohne Standard ist nicht schön. Aber ein Tag ohne Latein ist sogar noch ein bischen schlimmer!!
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schicki
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Ist doch mal eine super Idee !  Alternativ könnte man ja ab der S das Zwangs-Fleckerln unterbringen, das kann vorher eh keiner. Was ich meine, ist NUR Fleckerln, nicht die lästigen und überflüsisigen Re- und Li-Drehungen dazu. Nimmt auch weniger Platz weg, dann kann man mehr Paare auf die Fäche lassen ! Oder man knüpft den Aufstieg in die S an die Fähigkeit mindestens 8 Takte in jede Richtung hintereinander Fleckerln zu können OHNE umzufallen oder sich zu überg..... Den LaWa zweimal, ich weiss nicht.... Wenn Paare den schon beim ersten Mal nicht können, wer von den WR will das denn dann nochmal sehen  Vielleicht machen wir es auch so, dass alle Tänze einfach 2,5 Minuten gespielt werden, dann gleicht sich fehlende WW-Zeit auch wieder aus. Das wäre ja auch mal ein Konditionstest - wer vorher aufhört oder umfällt, scheidet aus. Dann sind bestimmt viele Turniere schneller vorbei, denn auf die Tour spart man öfter mal `ne Zwischenrunde.  Ich bin neugierig auf weitere Ideen. 
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« Letzte Änderung: 01.April.2009, 09:48 von schicki »
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Sonsibar1
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Beiträge: 18
Tanzen ist bewegen und bewegen kann sich jeder
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für mich klingt das eher nach dem Aprilscherz 
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carpediem
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lustig..... ...sehe es auch als APRIL APRIL  , oder 
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Sven Hendrik Winschuh
Newbie
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Beiträge: 3
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Also ich bin gegen die Abschaffung des Wiener Walzers!
Jedoch rege ich eine Diskussion darüber an, ob es nicht sinnvoll ist, den Wiener Walzer nur von den erst kürzlich geforderten 50% weiblichen Wertungrichterinnen im Wertungsgericht werten zu lassen. Zudem halte ich es für durchaus einfacher, der Wiener Walzer würde endlich im Rhythmus S QQ gespielt werden. Dann passen optische und akkustische Wahrnehmungen viel häufiger zusammen!
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Hans-Arnold
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Ich bin auch gegen die Abschaffung des Wiener Walzer.
Im Gegenzug sollte man sich Gedanken machen über das bisher beschränkte Figurenmaterial im WW. Viele Tänzer, vor allem so ab B-Klasse werden in den anderen Tänzen ja erst durch die zahlreichen Figuren zum Training angeregt (durften vieles ja vorher nicht tanzen!).
Ich hätte das so ein paar Ideen: Einbau von einigen Step-Hopps (um von dem lästigen "Rundherum-Schwingen" wegzukommen), eine schöne Pose in der Ecke (nicht immer der ewige ContraCheck in der Mitte nach dem Fleckerl), Outside-Spin, möglichst aber mit gebrochenen Rhythmen (WW ist ja viel zu langsam eigentlich - siehe Kommentar oben) u.s.w..
Aber so wie ich den DTV kenne, wird er sich erst nächstes Jahr am 1.4. mit diesem wichtigen Thema beschäftigen.
Grüße
Hans-Arnold
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Susi
Junior Member

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Beiträge: 6
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Hallo zusammen,....
also, ich bin überhaupt nicht dafür, das der Wiener Walzer abgeschafft wird. Ich meine, was für ein Tanz soll dann zu den Standardtänzen dazu kommen? Der Wiener Walzer gehört einfach ins Turnierprogramm rein. Ich könnte mir ohne WW kein Standardtanzen mehr vorstellen. Außerdem verstehe ich diesen ganzen Aufstand nicht... ich verstehe einfach nicht, wer und warum man auf die Idee gekommen ist, den WW abzuschaffen... Ich finde das einfach nicht gerechtfertigt, tut mir leid und ich habe auch kein Verständnis dafür. Das ist jetzt alles nicht böse gemeint, aber ich habe echt kein Verständnis dafür. Es gibt keine eindeutigen und schwerwiegende Gründe dafür, den WW abzuschaffen.
Viele liebe Grüße Susi
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Hans-Arnold
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Liebe Susi, schau doch einfach mal auf das Datum von gestern  !! DaRe hat da mal wieder einen prima Coup gelandet - mir hat's viel Spass gemacht. Und so abwegig ist das auch nicht. In England wird WW nur in der Hauptgruppe und da meist nur ab Semifinale getanzt. Und in Blackpool (bis auf das Team-Match) überhaupt nicht. Grüße Hans-Arnold
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schicki
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Hi, ich fands auch ziemlich lustig !  Danke DaRE, super Einfall wieder mal. Aber wir waren doch auch alle richtig kreativ im Erfinden von Alternativen !! In Holland wird der WW übrigens erst ab der A getanzt! Liebe Grüße 
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Whizz
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Beiträge: 27
Wir im TNW
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:-)))) Ich war mir ja nicht so ganz sicher - nicht sicher, ob ich Sonsibar "danken" oder tadeln sollte, daß er unsere Bemühungen so vorschnell als Aprilscherz "enttarnt" hat!  Aber wie es scheint liest zumindest nicht jeder so einen Thread komplett durch, bevor er antwortet.  Na, abschließend (*) fällt mir noch Folgendes zu dem Thema ein: Wäre ich Wertungsrichter, würde ich wahrscheinlich für die Abschaffung aller Standardtänze mit Ausnahme des Wiener Walzers plädieren!!  Ich finde es zwar immer wieder erstaunlich, aber im Prinzip braucht man ja in gaaaaaaaanz vielen Fällen echt nur den Wiener zu sehen, um sagen zu können, wer das Turnier auf welchem Platz beenden wird.  Und das sogar in Fällen wo das Feld eigentlich nah beieinander liegt. Ich wünsch euch einen schönen, frühlingshaften April! (*) Kontroverse Antworten hierauf werden ggfs. trotzdem mit einer ebensolchen Rückantwort bedacht! 
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Ein Tag ohne Standard ist nicht schön. Aber ein Tag ohne Latein ist sogar noch ein bischen schlimmer!!
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Sonsibar1
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Beiträge: 18
Tanzen ist bewegen und bewegen kann sich jeder
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tut mir ja leid wenn ich euch den spass verdorben hab, aber an dem tag habe ich selber so einige leute reingelegt und ich wollte mich selber nur ungern reinlegen lassen 
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Uwe_G
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Tja, leider war es wirklich nur ein Aprilscherz...
Der Tanzsport bräuchte mehr und ernsthaftere Gedanken in diese Richtung. Wir betreiben eine Sportart, die viele "Normale" nicht mehr nachvollziehen können. Wer kennt den außerhalb der Tanzsportclubs noch Paso Doble, wer unter 60 tanzt außerhalb der Vereine noch Wiener Walzer?
Es wird in Deutschland noch getanzt - aber was anderes! Salsa, Tango Argentino, Discofox - dafür gibt es aktive Szenen, das geht am Tanzsport glatt vorbei!
Die Standard- und inzwischen auch die Lateintänze gelten unter Jugendlichen als verstaubt, das Turniertanzen bewegt sich zwischen Zirkus und Varieté. Ein Wiedererkennungswert oder gar eine Identifikation von Außenstehenden ist nicht mehr gegeben. Mit dem Argument "Das machen wir aber schon immer so" werden wir den Tanzsport nicht weiterentwickeln. Und immer neue Regeln zu erfinden, um die Territorien zu sichern, erscheint mir nicht der richtige Weg. Es geht nicht darum, die schwindenden Tanzsportler an die Kette zu legen, oder Nachwuchs im Ausland zu rekrutieren.
Machen wir uns nichts vor, wir versuchen eine Welt zu konservieren, die sich schon lange weiter bewegt hat. Nur wir haben es noch nicht bemerkt...
Daher halte ich den "Scherz" für einen sinnvollen Denkansatz. Nur: trauen wir uns, den Gedanken weiter zu denken, oder gar umzusetzen? Oder bleiben wir weiter in unserer rosaroten Traumwelt stecken... ?
Gruß Uwe
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DaRe
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Es wird in Deutschland noch getanzt - aber was anderes! Salsa, Tango Argentino, Discofox - dafür gibt es aktive Szenen, das geht am Tanzsport glatt vorbei!
Hallo Uwe, das IST Tanzsport, was du sicher meinst ist, dass der am TNW vorbei geht – und da hast du leider Recht! Mit dem Argument "Das machen wir aber schon immer so" werden wir den Tanzsport nicht weiterentwickeln.
Du hast ja so Recht! Aber wer bewegt denn im Tanzsport etwas? Machen wir uns nichts vor, wir versuchen eine Welt zu konservieren, die sich schon lange weiter bewegt hat. Nur wir haben es noch nicht bemerkt... [...] trauen wir uns, den Gedanken weiter zu denken, oder gar umzusetzen? Oder bleiben wir weiter in unserer rosaroten Traumwelt stecken... ?
Doch, einige in unserem Verband merken noch etwas  und sind bereit und willens, sich für die Zukunft des Verbandes zu engagieren! Der kommende TNW-Verbandstag und die Entscheidung der Vereinsvertreter wird zeigen, wohin der Weg uns führen soll... Gruß, DaRe
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Uwe_G
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Hallo Daniel,
du deutest den angestrebten "Generationswechsel" an. Diese neue Generation arbeitet bereits seit einem Jahr in den Arbeitsgruppen. Dafür ist dort (in meinen Augen) wenig herausgekommen. Ich warte immer noch auf den großen Wurf. Letztlich wird dort auch nur an den Symptomen herumgestrickt. Ein grundsätzlicher Richtungswechsel oder umwälzende Neuerungen sind bisher nicht zu erkennen.
Nicht nur im TNW gibt es Reformbedarf, alle Landesverbände und insbesondere der DTV sind hier gefordert. Daher glaube ich, dass es keine Frage der Personalia im Präsidium des TNW ist. Eigenwerbung führt hier in der Sache nicht weiter.
Gruß Uwe
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DaRe
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Hallo Uwe, die AG haben bereits einiges bewirkt und bringen noch in diesem Jahre erste Neuerungen auf den tanzsportlichen Markt. Ohne die von dir angesprochene "neue Generation" hätte es bis heute nicht einmal die Arbeitsgruppen gegeben. Auf den großen Wurf anderer zu warten ist natürlich immer einfach. Die Arbeitsgruppen waren bewusst so konzipiert, dass jeder Tanzsportinteressierte sich einbringen kann (übrigens auch jetzt noch). Im Übrigen geht es nicht ausschließlich um einen Generationswechsel, sondern um eine Richtungsänderung. Wohin will der Verband, was wollen die Vereine? Wie hast du so schön geschrieben: Mit dem Argument "Das machen wir aber schon immer so" werden wir den Tanzsport nicht weiterentwickeln.
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Whizz
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Beiträge: 27
Wir im TNW
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@DaRe: :thumb  @Uwe: Na, ich hab die Kontroverse offenbar erfolgreich heraufbeschwört!  Aber was ich jetzt noch nicht verstanden habe: Wieso macht es den Tanzsport für die breite Masse interessanter, wenn da kein Wiener mehr getanzt wird?  Aber das hast Du damit sicher nicht gemeint... Sonst bitte ich um Erklärung! Ich glaube damit sind wir nun so richtig schön Off-Topic.  Aber wenn Ihr den Aprilscherz jetzt in einer substanziellere Diskussion fortsetzen wollt, schreib ich einfach mal was dazu: Ich hab mich auch schon damit beschäftigt, wie der Tanzsport für mehr Leute interessanter werden könnte. Dies ist aber einfach keine leichte Sache. Für wirklich antiquiert halte ich den Tanzsport nicht. Die Leute, die das von außen so sehen, bewegen sich wohl im Bereich des Vorurteils. Wenn man da ansetzen will, sollte man praktischerweise am besten gleichzeitig noch mit dem Vorurteil aufräumen, alle männlichen Tänzer seien homozzzuell.  Meiner Meinung nach stellt sich also viel mehr die Frage, wie akzeptiert die im Tanzsport verwendete Bewegungsart in Deutschland ist. Klar, ein afrikanischer Stammesangehöriger würde auch über unsere europäische Samba nicht urteilen "das sieht aber schwul aus, was die da machen". ;-) Aber ändern wir nun den Bewegungsmodus?  Nein. Dinge, die nicht der Norm entsprechen werden seit Urzeiten in jeder Gesellschaft bekämpft. Abweichungen sind selten gefragt, es sei denn, sie werden zur Kunstform erhoben. Dazu möchte ich mal einen Vergleich zum klassischen Ballett bemühen. Die Bewegungsformen im Ballett sind sicher eher noch artifizieller als im Standard-/Latein-Bereich. Trotzdem genießt Ballett das vergleichsweise höhere Ansehen. Das Vorurteil über die zzzuelle Präferenz der männlichen Balletttänzer ist wohl noch stärker ausgeprägt als in unserem Bereich. Es werden wohl weniger Jungs als Mädchen im Grundschulalter zum Balletttraining geschickt... Der Unterschied liegt aber wohl nicht nur darin, daß Std./Lat eine höhere "Männerquote" erfordern, sondern auch darin, daß wir Std./Lat. irgendwie als Volkssport betreiben wollen (s.o.), während sich Ballett wohl mehr als Kunstform versteht. Vereinfacht gesagt und auf die praktische Situation des beklagten Nachwuchsmangels bezogen, würde ich mal sagen, daß die breite Masse generell den "lässigeren" Tänzen den Vorzug gibt. Ein Tanz, in dem die Hüfte nicht geschwungen werden muß und in dem man vielleicht mehr mit den Armen machen kann, hat somit in seiner Verbreitung auch kommerziell einfach die besseren Chancen und ist gleichzeitig "akzeptierter". Wie ich oben schon andeutete halte ich das weitgehend für eine Frage der Mentalität - in unseren Breiten wird es von der breiten Masse wohl meist als "männlicher" empfunden, wenn jemand z.B. einen Ball virtuos bedient als seinen eigenen Körper. Interessanterweise können aber bei der Mentalität doch zum Teil erstaunliche Veränderungen bewirkt werden: Zu meinem großen Erstaunen hat die allseits belächelte "Du bist Deutschland"-Werbeaktion doch eine Menge gebracht. Sie lief ja der Fußball-WM voraus, hatte aber inhaltlich mit dieser nichts zu tun (wenn ich mich nicht vertue). Dennoch hat sich meiner Meinung nach in Deutschland - erstmals nach Jahrzehnten - wieder so etwas wie ein "gesunder Patriotismus" eingestellt, wie ihn z.B. die Franzosen schon seit ihrer Revolution haben...  Ich vermute, daß sich ohne die Kampagne wirklich viel weniger Leute getraut hätten, überall die ganzen Flaggen aufzuhängen. Entschuldigt diesen etwas langen Exkurs, aber in diesem Sinne: DU bist Tänzer!
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Ein Tag ohne Standard ist nicht schön. Aber ein Tag ohne Latein ist sogar noch ein bischen schlimmer!!
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ems
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Eigenwerbung führt hier in der Sache nicht weiter.
Hallo Uwe, um Eigenwerbung ging es doch überhaupt gar nicht... Im TNW muss etwas geschehen! Doch einige Personen verschließen leider die Augen vor der Realität und neuen Ideen. Um dem entgegenzuwirken, muss es einen Richtungswechsel geben! Den kann man leider momentan nur durch einen Personalwechsel erreichen. Liebe Grüße ems  P.S.: Auch Off-Topic...  P.P.S.: Zum Aprilscherz: Unser Bundestrainer OWT hat wirklich schon des öfteren gesagt, dass der WW entweder mehr trainiert, oder eben abgeschafft werden sollte... Der Aprilscherz war also gar nicht so abwegig...
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Uwe_G
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Liebe(r) ems,
warum hängt das Wohl des Tanzsports vom TNW ab? Ich glaube, da überschätzt du was. Der TNW alleine macht hier gar nix! Nochmal, um etwas Grundlegendes zu bewegen, sind alle Landesverbände gefordert, der DTV, der DPV und auch die IDSF. Ob da "Rookies" etwas bewegen können, sei mal dahingestellt. Schon gar nicht, wenn es keine konkreten Vorstellungen gibt. Ein neuer, durch Kampfkandidatur entandener Vorstand (warten wir erst einmal den Verbandstag ab), wird sich erst einmal ein "Standing" in den verschiedenen Gremien erarbeiten müssen. Das alleine kann Jahre dauern.
@ whizz: Ich habe schon in mehreren Threads darauf hingewiesen, dass die Außenwirkung unseres Sports nicht dazu beiträgt, dass sich (mannliche) Jugendliche dafür interessieren. Die Jungs tun aber auch alles dafür, wie Pfauen auszusehen und auch so zu tanzen. Dass das zu xxuellen Assoziationen führt, liegt dann nahe. Das Ballett hat da den Vorteil, dass man dort mit dem Geschlechterverhältnis 100:1 locker leben kann. Das geht bei uns nicht.
Übrigens, um den WW konkret geht es mir hier gar nicht. Aber der Denkanssatz ist gut und richtig. Er sollte weiter gedacht werden.
Tanzen ist inzwischen weit, weit weg vom Volkssport. Und das genau ist das Thema. Wobei, ich frage mich jetzt: Ist das denn überhaupt gewollt? Es geht doch eh nur um Meisterschaftsergebnisse...
Tanzturniere finden inzwischen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nur, niemand hat´s gemerkt...
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ems
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Hallo Uwe, ich denke schon, dass das Wohl des Tanzsports zum Teil auch vom TNW abhängt (obwohl ich das in meinem Post gar nicht behauptet habe)... Immerhin stellt der TNW allein ein Gebiet (von insgesamt vier Gebieten)! Daher könnte frischer Wind im TNW auch frischen Wind in den DTV bringen!  Da dieser Thread nicht in einen Wahlkampf-Thread ausarten soll, belasse ich es bei dieser Aussage.  Liebe Grüße ems 
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DaRe
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Ob da "Rookies" etwas bewegen können, sei mal dahingestellt. Schon gar nicht, wenn es keine konkreten Vorstellungen gibt. Ein neuer, durch Kampfkandidatur entandener Vorstand (warten wir erst einmal den Verbandstag ab), wird sich erst einmal ein "Standing" in den verschiedenen Gremien erarbeiten müssen. Das alleine kann Jahre dauern.
Hallo Uwe, ein Rookie ist zu deutsch ein Anfänger, Frischling. Bis zu wie vielen Jahren Verbandsarbeit ist denn für dich jemand ein Anfänger? 10, 15 Jahre? Oder müssen es mehr als 20 sein? Es gibt sehr wohl konkrete Vorstellungen, diese werden auf dem Verbandstag vorgestellt. Um sie umzusetzen, braucht es jedoch auch personelle Veränderung. Gerade das Standing der jungen TNW-Präsidialen ist im nationalen Verband außerordentlich gut. Sei es durch die danceComp, die großes Ansehen genießt, oder durch die bisher geleistete Ressortarbeit, auch in den DTV-Gremien und Ausschüssen. Greetz, DaRe
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Uwe_G
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Hallo Daniel,
ich schließe mich der Meinung von ems an, hier keinen Wahlkampf zu betreiben. Daher kein weiterer Kommentar.
Schade, dass über das eigentliche Thema (Tänze-Landschaft) nicht weiter diskutiert wird.
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DaRe
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Hallo Uwe, ich weiß nicht, was du hast. Wir haben hier Fakten diskutiert.
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