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Thema: Anfänger im Verein - geht das? (Gelesen 1189 mal)
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wolke
Newbie
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Beiträge: 4
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Hallo an alle! Ich brauche euren Rat. Ich habe einige Jahre im Verein getanzt, zwar nur BSW, aber ziemlich engagiert mit mindestens dreimal die Woche Training. Wegen Bruch mit Tanzpartner & liebesbedingtem (  ) Umzug habe ich nun zwei Jahre nicht mehr getanzt. Da ich meinen Liebsten bald heirate haben wir einen Anfängertanzkurs gemacht, schließlich muß der Eröffnungswalzer sitzen. Die Folge ist, dass er Spaß am Tanzen bekommen hat, aber bis auf den A-Kurs keine Tanzerfahrung hat, und ich in der Tanzschule die Oberkrise bekomme. Ich glaube, wer im Verein bei einem super Trainer trainieren konnte, wird die in der Tanzschule immer bekommen, es ist reine Zeit- und Geldverschwendung.  Haltet ihr es für machbar, wenn ich meinen Mann in den Verein schleppe, bei 2 oder 3 Mal Training die Woche, oder ist das Utopie??? Er ist willens, bekommt aber glaub ich leichte Panik, wenn er meinen wiedererweckten Ehrgeiz sieht. Danke!!!
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« Letzte Änderung: 21.März.2007, 14:02 von wolke »
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jan74
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Probieren geht über studieren  Jedenfalls viel Glück dabei, ihn in den Verein zu kriegen  Suche Dir im Verein eine Gruppe, die nicht so weit ist. Das wird ihn dann wohl nicht so überfordern. Vielleicht bietet der Verein die Möglichkeit zu freiem Training oder Übungsparties. Da könnt ihr dann erst einmal "nachtrainieren". Später könnt ihr dann die Gruppe wechseln und bei den Fortgeschritteneren mitmachen, evtl auch in die BSW gehen. Ich denke, dass Ihr aufgrund des Nachtrainierens die anderen der Anfängergruppe abhängen könnt. Wenn es "zu sehr" Spaß macht, gibt's auch noch Privatstunden. Die bringen auch wunderbar etwas.
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Isabel
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Es gibt durchaus Vereine, die auch Gruppen für Anfänger anbieten. Einfach mal bei einem Verein in Deiner Nähe nachfragen. Übungsparties in Form von Tanztees, Tanzabenden oder Tanzparties, jeder Verein nennt es anders, haben die meisten Vereine in ihrem Terminplan fest eingeplant. LG aus Köln
Isabel
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wolke
Newbie
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Beiträge: 4
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Hallo Jan & Isabel! Danke fürs Mutmachen. :-)) Ich bin auch so eingestiegen, ohne den Umweg über die Tanzschule, aber das hieß in den ersten Monaten fast tägliches Training. Das werde ich aus Zeitmangel mit meinem Freund nicht schaffen, daher die Sorge, ob das zuviel ist. @Isabel: Ich bin auch in Köln, bieten die das in deinem Verein auch an, also "Training" für wirklich unbedarfte Leistungsstufen? Ich habe mich schonmal bei den Vereinen hier umgeschaut (im www), aber das gibts entweder nicht, oder es schaut arg nach "Tanzen und Klönen" aus.  Viele Grüße, Wolke 
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Mc.Bünte
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Beiträge: 2
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Also ich habe eigentlich gute erfahrungen damit gemacht...ich selber konnte nichts, jedoch geht man zum training und verabredet sich dann 2-3mal in der woche mit anderen die dir das dann zeigen. So hat man auch einen geringeren Druck. Üben muss man auf jedenfall, weil der Mann muss ja führen und das ist am Anfang nicht so einfach und bis das sitzt ne ^^ Also ich glaube schon das es machbar ist
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wolke
Newbie
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Beiträge: 4
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Hallo Mc.Bünte! Die guten Erfahrungen kann ich nur bestätigen, ich bin ja auch auf dem Weg ans Tanzen gekommen. Hätte ich nicht am Anfang eine riesen Portion Ehrgeiz, Zeit und Frustrationstoleranz mitgebracht, wäre ich damit aber wohl auf die Nase gefallen. Allein schon Trainingsmethoden wie "Damen und Herren tanzen die Figur hundertmal getrennt" waren am Anfang das Grauen - ich konnte ja kaum die Schritte.  Ich hatte das Glück in einer relativ kleinen Turniergruppe mit einem engagierten Trainer zu trainieren, der nicht angenervt die Augen verdreht sondern angepackt hat. Aber wie schon gesagt, ich habe in den ersten paar Monaten locker vier Mal die Woche trainiert, mit Trainer oder im freien Training mit den anderen. Das werden wir jetzt nicht schaffen, da wir auch noch einen Neunjährigen bekuscheln müssen und wollen.  Naja, ich hoffe einen Verein für uns zu finden, in dem eine halbwegs ähnlich engagierte Situation zu finden ist. Ich finde es ärgerlich, dass die Tanzschulen bloß bescheuertes Figurenlernen durchziehen, das ist doch kein Tanzen. Im Gegenteil, wir hatten im Verein immer wieder Leute von der TS, die erstmal zwei Drittel ihrer geballten Ladung Tanzschulwissen hätten wieder verlernen müssen, um vernünftig zu tanzen. Bekanntlich ist es schwieriger, sich etwas falsch Erlerntes abzugewöhnen als etwas Neues richtig zu lernen. Irgendwie ist zwischen Tanzschul- und Vereinsniveau ein klaffendes Loch, vielleicht ist ja mal einer so clever und bietet etwas in der Mitte an. LG... Wolke
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Hans-Arnold
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Hallo Wolke, das Problem bei einem Verein ist, dass wir meist keine "stabile" Gruppe für solche Paare zustande bringen. Wir haben in den letzten beiden Jahren immer wieder Anstrengungen gemacht, Paare wie ihr es seid im Rahmen von Workshops (Anfängerkurse gibt es bei uns ja nicht!) in unseren Verein zu bringen. Aber wenn wir so einen Workshop machen, kommen nur wenige. Vorschlag zur Lösung: Bei uns im TSC Brühl (zwischen Köln und Bonn) gibt es BSW-Gruppen, bei denen man auch als (begabte) Anfänger mitmachen kann. Da ich Euer Alter nicht kenne, hier die Daten: Jugend-BSW-Gruppe am Donnerstag von 17.30-19.00 Uhr (Alter bis ca. 21 Jahre), Erwachsenen/Senioren-BSW am Montag von 20.30-22.00 Uhr. Alternative: Turniertraining Standard Dienstag 19.00-20.00 Uhr und Latein Mittwoch 19.00-20.00 Uhr. Schaut einfach nach den Ferien einmal vorbei, es findet sich sicher eine Lösung. Weitere Informationen unter abteilungleiter@tscbruehl.deViele Grüße Hans-Arnold
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wolke
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Beiträge: 4
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Hallo Hans-Arnold!
Brühl ist zwar relativ nah, wäre trotzdem mit Fahrerei verbunden, was bei uns aus beruflichen und familiären Gründen kaum möglich ist. Ich habe inzwischen zwei Vereine hier in Köln ausgemacht, die "offene" BSW-Gruppen anbieten, die werden wir uns anschauen. Achja, wir sind beide über 30.
Kennt denn vielleicht jemand eine gute Tanzschule in Köln, die ihre Kurse anspruchsvoller gestaltet und nicht nur den Figurenlernmarathon durchzieht?
LG... Wolke
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