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Thema: "Objektiv messbare Kriterien" (Gelesen 663 mal)
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Konrad
Junior Member

Offline
Beiträge: 8
Äh. Text? Hier? Alaaf.
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In einem Bericht über die deutsche Meisterschaft im Tanzspiegel ist von den "objektiv messbaren Kriterien" die Rede, in denen ein Paar deutlich besser gewesen sei als die anderen.
Mir stellt sich nun die Frage: Was sind diese messbaren Kriterien der Wertung genau?
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chris30
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Gute frage: Das wären für mich Tackt und Rhytmus. Aber auf einer deutschen sollte es bei jeden Paar in diesen punkten gerade zu perfekt sein! Die restlichen punkte der Wertung seje ich eher als nicht so opjektiv an da sich da die geschmäcker unterscheiden was man sehen möchte!!
Lg
chris
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gerade auf der suche nach einer neuen Tanzpartnerin
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Jan K.
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Also meiner Meinung nach gibt es keine objektiv messbaren Kriterien im Tanzen, denn so etwas wie Weiten- oder Zeitmessung lassen sich hier nicht anwenden. Ob ein Paar im Takt ist oder nicht halte ich zwar für messbar, aber ich kenne noch keine Tanzfläche, die mit Bewegungssensoren ausgestattet wurde, um das festzustellen. (Aber mit Videobeweis wäre das vielleicht doch machbar  ) Das Wort "messbar" ist im Bezug auf Tanzsport eigentlich unpassend. Man kann eben ad hoc nichts messen. Und was die Objektivität betrifft... da gab es ja schon etliche Diskussionen (Ich möchte hier auch keine anfangen) Nur soviel dazu: Ein neutraler Wertungsrichter -> subjektiv (liegt in der Natur der Sache) Unendlich viele neutrale Wertungsrichter -> nähert sich der Objetivität Die Realität -> liegt irgendwo dazwischen (kann man sich ja an der Anzahl der WR auf einem Turnier überlegen) Gruß, Jan
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Onlike
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Hallo Konrad, falls Du den Artikel im Tanzspiegel zur DM Latein meinst und vorausgesetzt, dass ich den gleichen Passus meine, dann steht dort wörtlich: "ihre messbaren technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten waren für den Sieg völlig ausreichend". Von Objektivität ist da also nicht die Rede.  Dort, wo nicht Maschinen messen, sondern Menschen subjektiv bewerten, auch wenn sie sich sicherlich um Objektivität bemühen und zudem nach objektiven Kriterien bewerten, kann von Objektivität auch nur bedingt die Rede sein. Das hast Du als Tänzer schon mehrfach an teilweise eben doch sehr unterschiedlichen Wertungen festgestellt. Selbst mit der von Jan ins Spiel gebrachten Neutralität ist es manchmal alles andere als leicht, wenn Wertungsrichter Paare bewerten sollen, die bei Ihnen trainieren. Der eine sieht vielleicht "sein" Paar eher durch die rosarote Brille, der andere vielleicht eher sogar etwas zu kritisch im Vergleich zu anderen Paaren. Das ist menschlich und ist ja auch O.K., solange es im Rahmen bleibt. Wie heißt es so schön: Einmal verliert man und einmal gewinnen eben die anderen. Was die Messbarkeit von Technik im Tanzsport betrifft, kann ich nur vermuten, dass der Autor etwas anderes damit aussagen wollte, als Messbarkeit. Da sind wir uns glaube ich alle einig, wie auch Jan schon sagte: Technik im Tanzsport ist einfach nicht messbar, sondern allenfalls bewertbar, und das eben weiterhin durch Menschen. Und den "Videobeweis" oder etwas ähnliches wird es vielleicht mal im Fußball geben, im Tanzsport sicherlich nicht. 
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Konrad
Junior Member

Offline
Beiträge: 8
Äh. Text? Hier? Alaaf.
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Hallo Konrad, falls Du den Artikel im Tanzspiegel zur DM Latein meinst und vorausgesetzt, dass ich den gleichen Passus meine, dann steht dort wörtlich: "ihre messbaren technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten waren für den Sieg völlig ausreichend". Von Objektivität ist da also nicht die Rede. Um das nochmal zusammenzufassen: Du meinst also, das Lektorat des "tanzspiegel" hat da wohl ein wenig gepennt. ;-) Schade. Ich hätte schon gedacht, dass sich auf dem Gebiet der Wertung etwas bewegt und das leidige Thema der Wertungen mal etwas besser gehandhabt wird.
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